01.09. Tag der Schöpfung in Karlsruhe

Tag der Schöpfung in Karlsruhe
Einstimmung in den Morgen. Vom Hotel ab geht der Bus nach Karlsruhe. Vor dem Hotel erste Gespräche mit Teilnehmenden. Ein Vertreter der griechisch-orthodoxen Kirche in Jerusalem, Dr. Khaleel Andraus, kann ich sprechen zu dem die Versammlung bewegenden Thema Israel/Palästina. Dr. Andraus erzählt von der erniedrigenden Situation der Christen in Jerusalem. Wir suchen nach Wegen, die wieder Fortschritt bringen könnten. Danach treffen wir die vielen wieder zur Morgenandacht mit den vielen wundervollen Impulsen. Besonders beeindruckt hat mich die Poesie des Schöpfungspsalms und die Vielfalt der Musik.
Danach erstes thematisches Plenum zum Schöpfungsthema. Erst Grußworte, interessant, das von Kardinal Koch mit einem Brief an die Vollversammlung in seiner Herzenssprach spanisch. Danach Zwei Inputs durch orthodoxe Geistliche, die Agnes Abuom mit zwei jungen Menschen immer wieder konkretisiert. Eine indigene Schwedin und ein junger Mann aus der Karibik beziehen das Thema auf ihre jeweilige Situation. Klimaveränderung und Nichtbeachtung der Lebensrechte indigener Menschen gehören zusammen.
Danach Bibelarbeit mit einer Südkoreanischen Theologin. Toll in ihrer Exegese und den Folgerungen zu Compassiom of Christ , siehe Fotos zu Leadership.
Mittagspause mit Essen und Gesprächen.
Nachmittags Session mit kritischen Rückfragen zu dem Bericht des Generalsekretärs. Danach Berichte der Ausschüsse des Zentralkomitees.
Der erste Workshop zu Wassergerechtigkeit und blue Community überzeugt mich nicht. Anerkennung des Wassers als Menschenrecht, Trinkwasser in öffentlicher Hand, Leitungswassser statt Wasser aus Flaschen zu trinken- soweit, so gut. Wie kann das bsp in Indonesien gelingen oder gar in Rheinhessen?
Orthodoxe Feier des Schöpfungstages als Abendandacht. Fremd, ,faszinierend in einem. Es ergibt sich danach ein längeres Gespräch mit einem Pfarrer aus Borneo über Gegenwart und Zukunft unserer Kirchen



Kommentare
Kommentar veröffentlichen